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Schütze was du liebste. V. SWDL

Der Verein

Häufige Fragen

Das, was uns am häufigsten gefragt wird. Ehrlich beantwortet, auch wenn die Antwort mal unbequem ist.

Der Verein ist neu, wir sind es nicht. Zwei von uns arbeiten seit vielen Jahren beruflich mit Tieren und sind genauso lange im Tierschutz unterwegs, die dritte Person seit ein paar Jahren. Unser erster Vorsitzender hat vor Jahren schon mal einen Tierschutzverein gegründet, den gibt es bis heute und wir arbeiten weiter mit ihm zusammen. Neu ist also die Struktur, nicht die Erfahrung.

Und ganz ehrlich: am Anfang bewirkst du am meisten. Wir haben keine Rücklagen und keinen Namen, der Türen öffnet. Dafür kurze Wege und niemanden, der nur verwaltet.

Nein. Bei einer Direktvermittlung wird ein Tier aus dem Ausland an Interessenten abgegeben, ohne dass die sich vorher kennengelernt haben.

Für uns ist aber genau das der Punkt: Hund und Familie müssen zusammenpassen. Und das kann man nur beurteilen, wenn man beide Seiten kennt. Den Hund mit seinen Eigenheiten und die Menschen mit ihren Erwartungen. Wer den Hund nie erlebt hat, rät im Grunde nur.

Daran scheitern sehr viele Direktvermittlungen und dann sitzt der Hund nach ein paar Wochen wieder da. Jeder dieser Rückläufer ist für das Tier ein weiterer Bruch. Deshalb lernen wir jeden Hund über eine Pflegestelle kennen und begleiten die Vermittlung von der ersten Anfrage bis lange nach dem Einzug.

Auf drei Wegen und alle drei helfen. Du kannst einmalig spenden, du kannst eine Dauerspende einrichten, oder du wirst Fördermitglied.

Am meisten hilft uns die Fördermitgliedschaft, weil wir damit rechnen können. Eine Tierärztin fängt nun mal erst an zu planen, wenn sie weiß, welches Budget sie dafür hat. Genau das können wir ihr sagen, wenn wir wissen, was nächsten Monat da ist. Fördermitglied kann jede natürliche und jede juristische Person werden, also auch ein Unternehmen.

Wenn du dich nicht binden willst, ist eine Dauerspende der bessere Weg. Die kannst du jederzeit ändern oder stoppen, ganz ohne uns zu fragen.

Das wird oft durcheinandergebracht, deshalb hier deutlich:

Eine Fördermitgliedschaft ist eine Mitgliedschaft im Verein. Du zahlst einmal im Jahr einen Beitrag von mindestens 50 Euro. Das sind rund 4 Euro im Monat. Gebunden bist du für ein Jahr. Dafür gehörst du dazu: Du bekommst unsere Berichte, du siehst, was aus dem Geld geworden ist. Und du bist Teil des Rückhalts, mit dem wir planen. Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ist damit nicht verbunden.

Eine Dauerspende ist ein Dauerauftrag von deinem Konto. Auch monatlich, auch verlässlich, aber ohne Mitgliedschaft, ohne Mindestbetrag und ohne Laufzeit. Du bestimmst die Höhe und änderst sie, wann du willst. Beenden kannst du sie über deine Bank.

Eine Zuwendungsbestätigung bekommst du in beiden Fällen. Das ist kein Unterschied zwischen den beiden.

Erhöhen kannst du deinen Beitrag jederzeit. Eine formlose E-Mail genügt und wir freuen uns.

Senken geht bis zum Mindestbeitrag von 50 Euro im Jahr. Darunter können wir nicht gehen, das steht so in unserer Beitragsordnung.

Beenden ist an die Mitgliedschaft gebunden. Die läuft ein Jahr, die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ende des Geschäftsjahres. Unser Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das ist kein Kleingedrucktes, um dich festzuhalten, sondern der Grund, warum wir überhaupt planen können.

Wenn sich bei dir etwas ändert und der Beitrag nicht mehr passt, schreib uns einfach. Wir finden eine Lösung. Niemand soll sich Tierschutz vom Mund absparen.

Ja. Der Beitrag gilt immer für das ganze Kalenderjahr, egal ob du im Februar dazukommst oder im Oktober. Anteilig rechnen wir nichts aus. Das wäre für alle Beteiligten nur Rechnerei und würde am Ende mehr Verwaltung kosten, als es Leuten bringt.

Dafür buchen wir für jedes weitere Jahr erst im März ab und nicht schon im Januar. Januar und Februar sind für die meisten sowieso die teuersten Monate, da muss unsere Rechnung nicht auch noch dazwischen.

Ja. Wir stellen Zuwendungsbestätigungen im Folgejahr aus, gesammelt für das ganze Kalenderjahr. Du bekommst also nicht für jede Zahlung Post, sondern einmal eine Bestätigung über alles, was zusammengekommen ist. Damit wir sie dir schicken können, brauchen wir deine Anschrift.

Unternehmen brauchen die Bestätigung oft früher, wegen der Steueranmeldung. Sag uns einfach Bescheid, dann stellen wir sie auf Anfrage auch unterjährig aus.

Bis 300 Euro reicht dem Finanzamt in der Regel ohnehin dein Kontoauszug zusammen mit unserem Hinweis auf die Gemeinnützigkeit. Eine eigene Bestätigung brauchst du dafür nicht.

Wir melden uns bei dir und fragen, wie es weitergehen soll. Du hast drei Möglichkeiten:

Du kannst zu einem anderen Hund wechseln, gern zu einem, den wir dir vorschlagen, oder zu einem, den du dir selbst aussuchst. Du kannst deinen Beitrag in eine freie Spende umwandeln, dann setzen wir ihn dort ein, wo es gerade am nötigsten ist. Oder du beendest die Patenschaft.

Wichtig, damit es keine Überraschung gibt: Wenn wir nichts von dir hören, läuft die Patenschaft weiter und geht in eine freie Spende über. Wir stellen sie nicht von allein ein und wir buchen auch nichts einfach auf einen anderen Hund um, ohne dass du davon weißt. Du kannst dich jederzeit melden, auch Monate später.

Melde dich bei uns. Ob Hund, Katze, Kaninchen oder etwas ganz anderes, wir schauen hin. Wir sind im Tierschutz gut vernetzt und suchen mit dir nach einer Lösung, über unsere Kontakte oder indem wir dich an die richtige Stelle weiterleiten. Und wenn es unsere Kapazitäten gerade hergeben, nehmen wir ein Tier auch selbst auf. Versprechen können wir das nicht, hinschauen immer.

Eine Sache ist wichtig zu wissen: Bei einem Fundtier ist immer das örtliche Tierheim zuständig, nicht wir. Das ist gesetzlich so geregelt und hat einen guten Grund, denn dort wird auch nach dem Besitzer gesucht. Bei einem Tier, das du selbst abgeben musst, sieht es anders aus. Da kannst du uns direkt fragen.

Für unsere eigenen Tiere sind wir sowieso immer zuständig. Wer einen Hund von uns hat und irgendwann nicht mehr weiterweiß, kann sich jederzeit melden. Wir nehmen ihn zurück, ohne Diskussion und ohne Vorwurf. Ein Leben lang, das steht auch im Schutzvertrag.

Bei akuter Gefahr für ein Tier ruf bitte zuerst Veterinäramt, Polizei oder eine Tierklinik an. Die sind schneller da als wir.

Deine Frage war nicht dabei? Schreib uns, wir nehmen häufige Fragen hier mit auf.

Und jetzt?

Frage nicht dabei?

Dann stell sie uns. Es antwortet immer einer von uns persönlich, meistens innerhalb von zwei bis drei Tagen.