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Schütze was du liebste. V. SWDL
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Kastration

Am meisten bringt die Arbeit, die dafür sorgt, dass ein Tier gar nicht erst auf der Straße geboren wird.

Ein einziges unkastriertes Hundepaar bringt über ein paar Jahre hinweg locker eine dreistellige Zahl an Nachkommen zustande. Die allermeisten davon finden nie ein Zuhause. Sie werden krank, sie werden eingefangen, sie verschwinden einfach.

Kastrationsaktionen sind unspektakulär, ziemlich teuer und schwer zu bebildern. Trotzdem ist das das Wirksamste, was wir überhaupt tun können. Weil es Leid verhindert, statt es hinterher zu verwalten.

Wie eine Aktion abläuft

Wir organisieren mit lokalen Tierärztinnen und Tierärzten mehrtägige Kampagnen in einer Region. Tiere werden eingefangen oder von Anwohnenden gebracht, operiert, gekennzeichnet und nach der Erholung wieder freigelassen oder an ihre Halterinnen und Halter zurückgegeben.

  • Vorbereitung: Standort, Genehmigungen, Material, Team
  • Operation, Kennzeichnung und Dokumentation jedes Tieres
  • Nachsorge und erneute Kontrolle in den Folgetagen

Warum wir auch Besitzertiere kastrieren

Straßenpopulationen entstehen selten aus dem Nichts. Sie werden gespeist von Tieren, die jemandem gehören, aber frei laufen. Wer nur die Straßentiere kastriert, fängt jedes Jahr von vorne an. Deshalb sind unsere Aktionen im Ausland offen für alle und kostenlos. In den Regionen, in denen wir arbeiten, scheitert eine Kastration meistens nicht am Willen, sondern am Geld.

In Deutschland machen wir das nicht. Bei den hiesigen tierärztlichen Kosten könnte ein Verein unserer Größe damit nichts bewegen und die Versorgungslage ist eine völlig andere.

Aufklärung gehört dazu

Eine Kastrationsaktion ohne Gespräche verpufft. Wir nutzen jede Kampagne, um über Parasitenschutz, Ernährung und Verantwortung zu sprechen, in der Sprache der Menschen vor Ort und ohne erhobenen Zeigefinger.

Finanziere eine Kastration

Schon ein kleiner Jahresbeitrag deckt mehrere Eingriffe.

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