Themenfeld 04
Wildtiere
Wildtiere haben keine Lobby, keinen Halter und noch nicht mal einen Namen. Genau deshalb kümmern wir uns auch um sie.
Tierschutz hört für uns nicht am Gartenzaun auf und auch nicht bei den Tieren, die uns sowieso schon nahe sind. Ein Igel, eine Fledermaus, ein Greifvogel: die scheitern alle an ziemlich genau denselben Sachen. An verschwundenen Lebensräumen, am Verkehr, an Gift, an Netzen, an viel zu viel Licht.
Und da hört es ja nicht auf. Wildtier heißt eben auch Meeressäuger, Zugvogel und Insekt. Also Arten, die wir selbst nie zu sehen kriegen und von denen trotzdem ganze Nahrungsketten abhängen.
Was wir vorhaben
Zwei Sachen, die zusammengehören. Wir wollen Auffang- und Pflegestationen unterstützen, die verletzte Wildtiere aufnehmen, aufpäppeln und wieder rauslassen. Und wir wollen an die Orte ran, an denen diese Tiere leben. Eine gerettete Schwalbe ist ein guter Tag. Eine erhaltene Nistwand ist ein gutes Jahrzehnt. Beides brauchen wir.
Ehrlich gesagt ist das der Bereich, in dem wir bisher am wenigsten Erfahrung haben. Wir fangen deshalb klein an und mit Leuten, die das schon lange machen.
- Futter, Material und Tierarztkosten für Auffangstationen
- Nist- und Quartierhilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten
- Gefahrenstellen entschärfen: Netze, Schächte, Glasflächen
Artenschutz denkt größer
Wir werden keinen Wal aus einem Netz schneiden, das ist nicht unsere Liga und wäre unehrlich zu behaupten. Die Frage bleibt aber dieselbe: Wer fühlt sich für die Tiere zuständig, für die sich sonst niemand zuständig fühlt? Deshalb unterstützen wir auch Projekte weit weg von unserer Haustür, wenn wir dort etwas beitragen können.
Auch das ist Tierschutz
Wildtierprojekte sind selten fotogen und immer nötig.
Wildtierarbeit unterstützen