Mitmachen
Pflegestelle werden
Ehrlich, das ist unser größter Engpass. Und gleichzeitig die Rolle, die eine Vermittlung erst richtig gut macht.
Ein Hund, der ein paar Wochen bei dir gelebt hat, ist kein Fragezeichen mehr.
Wir wissen dann, ob er allein bleiben kann. Wie er auf Kinder reagiert, auf Staubsauger, auf Männer mit Hut. Ob er auf dem Sofa liegt oder unter dem Tisch schläft. Ob er Ressourcen verteidigt. Was ihn beruhigt.
Diese Informationen kann keine Beschreibung aus dem Ausland ersetzen. Sie sind der Grund, warum Vermittlungen über Pflegestellen deutlich seltener scheitern. Und warum wir dringend Menschen suchen, die diesen Zwischenschritt möglich machen.
Was der Verein übernimmt
- Alle Tierarztkosten: Behandlungen, Impfungen, Notfälle. Immer und vollständig.
- Futter und Grundausstattung, wenn du sie brauchst. Viele Pflegestellen übernehmen das selbst und unterstützen uns damit zusätzlich. Eine Bedingung ist es ausdrücklich nicht, sag uns einfach, was du brauchst.
- Ansprechbarkeit: auch abends, auch wenn es gerade schwierig ist.
- Die Vermittlung selbst: Anfragen, Gespräche und Vorkontrollen laufen über uns.
Was du mitbringen solltest
- Zeit in den ersten Tagen. Ankommen ist anstrengend, für beide Seiten.
- Geduld statt Erziehungsplan. Der Hund muss bei dir nichts leisten.
- Bereitschaft, ehrlich zu berichten, auch über das Unangenehme.
- Die Kraft, wieder loszulassen. Das ist der schwerste Teil und wir wissen das.
So läuft es ab
Melden
Sag uns, was du leisten kannst: Zeit, Platz, Erfahrung, Grenzen.
Kennenlernen
Wir schauen bei dir vorbei und besprechen, welcher Hund zu dir passt.
Einzug auf Zeit
Der Hund zieht bei dir ein. Tierarztkosten übernimmt immer der Verein. Futter und Ausstattung übernehmen viele Pflegestellen selbst und helfen uns damit zusätzlich, Pflicht ist das aber nicht.
Beobachten
Du erzählst uns, wer dieser Hund wirklich ist. Das ist dein wichtigster Beitrag.
Weitergeben
Gemeinsam finden wir das endgültige Zuhause. Loslassen ist erlaubt und schwer.
Und jetzt?
Geht gerade nicht?
Dann hilft eine Patenschaft am meisten. Sie finanziert genau die Zeit, in der ein Hund noch wartet.